Freisprecheinrichtung Test

Die Freisprecheinrichtung im Fahrzeug soll es ermöglichen, ein mobiles Gerät wie das Handy zu benutzen, ohne dafür die Hände zu verwenden. Denn nach Erfindung der mobilen Telefone hat sich schnell herausgestellt, dass durch das Benutzen der Geräte die Ablenkung vom Straßenverkehr zu vielen Unfällen und gefährlichen Situationen führte.

Die Top 4 Modelle im Freisprecheinrichtung Test im Vergleich

1 Platz2 Platz3 Platz
ModellParrot
CK3100 LCD
Kinivo
BTC450
SuperTooth
Buddy
BildParrot CK3100 LCD Advanced Bluetooth Freisprecheinrichtung...Kinivo BTC450 Bluetooth Freisprecheinrichtung:...SuperTooth Buddy Freisprecheinrichtung Bluetooth Visier...
Gesprächszeitunbegrenztunbegrenzt20 Stunden
Standbyunbegrenztunbegrenzt40 Tage
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Preis121,14 EUR30,99 EUR36,00 EUR
Testbericht Testbericht Testbericht Testbericht
Letzte Preisaktualisierungam 17.08.2016 um 01:42 Uhram 17.08.2016 um 01:42 Uhram 17.08.2016 um 01:42 Uhr

Die rechtliche Situation

Aus diesem Grund ist es seit 2001 verboten, während der Fahrt mit dem mobilen Telefon zu hantieren, ohne eine sogenannte Freisprechanlage zu benutzen. Diese funktioniert über Mikrofon und Lautsprecher des Mobiltelefons oder diese sind im Fahrzeug fest installiert. Durch Rückkopplungsunterdrücker werden Nebengeräusche dabei weitestgehend ausgeblendet. Allerdings kam es nach Angaben eines schwedischen Forschungsinstituts nicht zu der erhofften Verbesserung der Sicherheit; eine Studie stellte fest, dass die Ablenkung mehr durch das Telefonieren an sich erfolgt. Spätere Erhebungen haben dieses Ergebnis bestätigt und sogar zu dem Schluss geführt, dass die Freisprecheinrichtung  zu mehr Telefonaten während der Fahrt animiert.

Im Straßenverkehrsrecht sind auch die Kfz-Hersteller mit ihren Vorgaben zu beachten. Bei Fahrzeugen ab dem Baujahr 1995 ist die Inbetriebnahme eines Handys nur dann gestattet, wenn eine entsprechende Außenantenne vorhanden ist, da sonst die Elektrik des Fahrzeuges beeinträchtigt werden kann, was unter Umständen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen würde.

Technische Voraussetzungen der Freisprechanlagen

Parrot CK3100-2Zwei Varianten der Freisprecheinrichtung sind zu finden: die sogenannten „Plug and Play“ – sowie Festeinbaulösungen. Bei den „Plug and Play“-Modellen wird die Anlage über den Zigarettenanzünder des Fahrzeuges mit dem Mobiltelefon verbunden. Mikrofon und Lautsprecher sind im Gerät integriert. Die Bedienung erfolgt hier über das Handy oder die Freisprechanlage. Bei den fest eingebauten Modellen ist unter Umständen auch eine Bedienung über das Multifunktionslenkrad möglich.

Auch hat die fest eingebaute Variante weitere Vorteile: so werden bei den meisten Modellen automatisch die Radios ein-und ausgeschaltet, solange man damit telefoniert, was eine weitere Aktion mit den Händen unnötig macht, die wiederum nur ablenken würde. Außerdem sind sie vom Design her besser, da sie durch den Festeinbau mehr oder weniger verschwinden und nicht auf den Verkleidungen sitzen.

In den meisten Fällen wird das Handy in eine Halterung gesteckt. Modernere Lösungen verzichten auf diese Halterung. Hier gibt es eine Funkverbindung zwischen Mobiltelefon und Freisprechanlage per Bluetooth. Dieses hat modernere Handys/Smartphones serienmäßig geladen. Dafür ist es nicht nötig, dass sich das Telefon in der Nähe der Freisprechanlage befindet: es kann in der Tasche der Kleidung oder der Handtasche liegen – oder sogar im Kofferraum. Neueste Trends gehen sogar zu SIM Access Profile über, das weitere Nutzungen möglich macht wie MP3-Dateien zu lesen oder Navigationsanweisungen über das Telefon abzugeben.

So findet man die richtige Freisprecheinrichtung

Die Auswahl ist üppig, und wer auf der Suche nach einer guten Freisprecheinrichtung ist, hat die Qual der Wahl. Worauf sollte man achten, wenn eine solche Investition getätigt wird? Welche Hersteller bieten die beste Qualität und welcher Preis ist für welche Leistung in Ordnung?

Sprachqualität

Achten sollte man vor allem auf die gute Qualität von Ton und Sprache. Wird diese völlig verzerrt und es gibt viele Nebengeräusche, ist man vor lauter Konzentration mehr vom Straßenverkehr abgelenkt, als würde man das Telefon ans Ohr halten. Bedenken Sie, dass es im Fahrzeug allerhand Nebengeräusche gibt – von innen und außen. Am besten lässt sich eine Freisprechanlage bezüglich der Sprachqualität beurteilen, wenn man sie im Auto ausprobieren kann. In unserem Freisprecheinrichtung Test haben wir uns das natürlich genau angesehen.

Die Montage

Ein anderes Kriterium beim Kauf sollte Einbau und Montage sein. Bei einem mobilen Gerät muss man im eigenen Auto die optimale Position dafür finden. Die Freisprecheinrichtung sollte gut zu erreichen sein, und keinesfalls das Blickfeld einschränken. Das bekommt man ebenfalls nur mit Ausprobieren heraus. Das Mikrofon darf nicht hinter Fahrzeugteilen liegen, da Sie sonst Ihr Gesprächspartner permanent schlecht versteht. Wird die Anlage fest eingebaut, wissen die Fachleute, wo dies am Besten möglich ist. Auch wird dabei das Gerät gleich optimal eingestellt.

Bedienung der Freisprecheinrichtung

Kinivo BTC450 Freisprecheinrichtung TestDie möglichst einfache Bedienung ist ein weiteres Kriterium. Für die Sicherheit des Käufers sorgt die Freisprechanlage nur, wenn sie leicht zu bedienen ist. Sonst ist man dadurch mehr abgelenkt, als würde man mit einem normalen Handy telefonieren, und das ist ja schließlich nicht der Sinn der Sache. Große Displays und gut sichtbare Anweisungen sind daher unerlässlich.

Zumindest muss man einen Anruf entgegennehmen können, ohne hinzuschauen. Am besten prüft man dies, in dem man versucht, das ungewohnte Gerät beim Fachhändler intuitiv zu bedienen. Gelingt dies nicht, sollte man lieber ein anderes Gerät ausprobieren.

Rückkopplung

Und dann ist da noch das Problem mit der Rückkopplung. Die Funkübertragung zwischen Freisprecheinrichtung und Handy kann in Kombination mit diversen Kfz-Teilen Rückkopplungen verursachen. Diese zeigt sich, indem aus dem Lautsprecher ein penetrantes Piepen ertönt. Das Geräusch ist äußerst störend und muss unbedingt vermieden werden. Deshalb achtet man beim Kauf am besten darauf, dass die Freisprechanlage über eine digitale Schaltung verfügt. Denn diese filtert die Störsignale heraus und sorgt für eine saubere Tonqualität, die nicht unterbrochen oder gestört wird.

Preis und Leistung

Schon unter 50 Euro gibt es die ersten Freisprechanlagen, die durchaus eine gute Qualität aufweisen. So zum Beispiel die SuperTooth Buddy Freisprechanlage mit kompaktem Äußerem und einer sehr guten Akku-Laufzeit. Auch ist die Bedienung erfreulich einfach.

Das Jabra Drive ist ein Gerät, welches ebenfalls für die Grundbedürfnisse beim Betrieb einer solchen Anlage ausreicht. Eine gute Position im Auto ist gewährleistet, indem man das Mikro an die Sonnenblende steckt. Verzichten muss man allerdings auf die Sprachsteuerung.

Parrot MINIKIT NeoWer mehr Zusatzfunktionen wünscht, sollte eher im Bereich bis 100 Euro suchen. Da gibt es zum Beispiel die Parrot MiniKit Neo Freisprecheinrichtung. Mit Smartphone-App und vielen weiteren Zusätzen ist das Gerät mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ausgestattet. Bluetooth ist ebenfalls vorhanden und auch NFC ist als Verbindung möglich. Außerdem gibt es eine Sprachsteuerung.

Dann wäre noch das Bury Easy Touch Pro Bluetooth Freisprech-System eine günstige Variante. Hier gibt es ebenfalls eine gute Sprachsteuerung und ein LED-Display. Voice-Tags-Zugriff und beleuchtete Sensortasten sind für Lautstärkeregelung und Anrufabwicklung vorhanden – insgesamt ein empfehlenswertes Gerät zum guten Preis.

Wer tiefer in die Tasche greift und mehr als 100 Euro ausgibt, bekommt ein Gerät wie das Parrot MKi9200. Die Freisprecheinrichtung ist vielfältig ausgerüstet und besitzt ein Multi-Media-Center. Außerdem: Doppelmikro, Farbdisplay und kabellose Fernbedienung. Musik kann von der SD-Karte abgespielt werden – die Wiedergabe erfolgt direkt vom Handy über die Lautsprecher des Fahrzeugs.

Ebenfalls für den höheren Anspruch empfehlenswert ist das TALK2 Advanced Bluetoth Handsfree Car Kit. Das besondere hier: es können zwei Geräte verbunden werden, was für viele interessant sein dürfte, die ein privates und ein geschäftliches Handy haben. Beides Smartphones können damit voll funktionstüchtig angeschlossen werden. Ein hochauflösendes Display rundet das Gerät ab und der Sound kann als äußerst hochwertig bezeichnet werden. Er wird auf die Auto-Lausprecher übertragen. Der Preis von über 100 Euro ist damit durchaus gerechtfertigt.

Parrot CK3100 LCDTeurer kommen fest eingebaute Anlagen, die allerdings die o. g. Vorteile aufweisen. Wer die Freisprecheinrichtung oft benutzt, zum Beispiel bei einem Dienstwagen, der sollte darüber nachdenken – dann können die höheren Kosten gerechtfertigt sein. Da die Freisprechanlage zu möglichst vielen Handymodellen passen soll, gibt es inzwischen Universal-Lösungen, bei denen es für die verschiedenen Modelle der Telefone die passenden Halterungen als Zubehör gibt. Damit wird die Freisprechanlage schnell und kostengünstig an das jeweilige Telefon angepasst.

Keine perfekte Freisprechanlage, aber immer noch besser, als das Handy am Ohr sind die Headsets, die es inzwischen sehr preiswert gibt. Wer hier ein hochwertiges Modell erwirbt, ist zumindest als Übergangslösung gut bedient, eventuell dann, wenn das neue Auto ohnehin eine feste Freisprecheinrichtung montiert hat oder Ähnliches.

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